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Ducati Diavel 1260/1260s

Text: Christian Heim  |   Bilder: Hersteller
Ducati Diavel 1260/1260s Ducati Diavel 1260/1260s Ducati Diavel 1260/1260s Ducati Diavel 1260/1260s Ducati Diavel 1260/1260s Ducati Diavel 1260/1260s
Ducati Diavel 1260/1260s
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Nach rund acht Jahren erneuert Ducati seinen Powercruiser namens Diavel. Obwohl die Optik im Vergleich zum Vorgängermodell sehr zurückhaltend verändert wurde, spricht Ducati selbst von einem neuen Motorrad
Die Diavel lässt sich schwer einordnen, denn sie ist eine Art Hybrid, der gleich drei Fahrzeugkategorien in sich vereint, sagt zumindest Ducati: Superbike, Sport Naked und Cruiser, das zusammen ergibt die Diavel.Und da so viele Teile geändert wurden, muss man tatsächlich von einem massiven Upgrade sprechen. Rahmen, Hilfsrahmen, Gabel, Schwinge, Federbein, Räder, Tank, Auspuff, Kühler, Verkleidungsteile, Quickshifter und vieles mehr sind neu. Im Zentrum steht dabei der L-Zweizylindermotor, der mit sechzig Kubikzentimetern einen leichten Hubraumzuwachs erfuhr und der nun über variable Steuerzeiten verfügt. Ducati nennt dieses System DVT.

Ducati Diavel 1260/1260s

Leistungsmäßig heißt das: sieben PS mehr, also nun 159 Pferdchen sowie ein maximales Drehmoment von 129 Nm. Das soll vor allem im unteren und mittleren Drehzahlbereich mehr Gelassenheit bringen. Beim Ausritt auf den Straßen Südspaniens war das nicht signifikant zu spüren, denn der Bursche platzt fast vor Kraft und hat wenig Attribute, die ein Cruiser mitbringen sollte. Unwillig bis 2000 Umdrehungen, spannt er darüber vorsichtig die Muskeln an, um ab 4000 Umdrehung in seinen Wohlfühlbereich vorzudringen. Danach zieht er einem die Arme lang, stürmt mit brachialer Gewalt in Richtung Drehzahlbegrenzer und macht keinen Hehl aus seinen Genen.

Musclebike aus Italien: die Ducati Diavel 1260/1260 S

Die Diavel ist ein echtes Musclebike, das dank des hervorragenden Fahrwerks ein exzellentes Handling bietet und in Sachen Performance in dieser Kategorie inzwischen konkurrenzlos ist. Einzig die entspannte Sitzposition, die hervorragende Ergonomie und der fette 240er-Hinterreifen versprühen einen Hauch  von Cruiser-Feeling. Der Rest ist pure Fahrdynamik. Die Diavel ist ein Bike für Individualisten, denen ein Superbike zu viel Sport und ein reiner Cruiser zu undynamisch ist. Ab 19.990 Euro gewährt Ducati Zugang zum Club der Diavelisten. Die mit weiteren Hightech-Parts verfeinerte S-Version kostet ab 22.890 Euro. Farben: Sandstone Grey (Ducati Diavel 1260), Sandstone Grey oder Thrilling Black und Dark Stealth (Ducati Diavel 1260 S).

www.ducati.de
 
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Stand:27 May 2019 14:02:25/bikes/ducati+diavel+12601260s_19409.html