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Das Magazin für umgebaute Motorräder |
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INHALT 6/2013 Editorial
Schrauberfreundschaft über alles
Allein ist besser als mit Schlechten zusammen. Aber mit Guten gemeinsam ist besser als allein
Es gibt eine Menge Einzelkämpfer unter den Schraubern. Welche, die in ihren Garagen sinnieren, Konzepte erarbeiten, Motorräder bauen. Die keine Leute um sich rum haben wollen, weil sie sowieso alles selber können. Oder weil sie Alphatiere sind, die alles besser wissen, oder Autodidakten, die ihre Ruhe brauchen. Oder im schlimmsten Fall Choleriker, die dir sofort eine Bierflasche an den Kopf werfen, wenn du sie beim Arbeiten störst. Diese Jungs bauen natürlich keine schlechten Motorräder, oft bauen die Eigenbrötler sogar die allerschönsten Karren – vielleicht gerade weil nicht andere Leute mit ins Handwerk pfuschen und viele Köche zu oft den Brei verderben. Das kann man durchaus verstehen und akzeptieren und wir fördern als Magazin dieses Einsiedlertum seit Jahren und berichten gerne über die Ergebnisse der einsamen Stunden an der Werkbank. 
Aber wir freuen uns auch über diese andere Kultur – die, die man Teamwork nennt. Zumal wir eine Zeitschrift machen, die genau von dem Wir-Gedanken unserer Mitarbeiter jeden Monat neu profitiert. Und weil es uns ein Anliegen ist, dass Jungs auch mal zusammen spielen sollten, haben wir uns zu einem außergewöhnlichen Projekt entschlossen. Eine Handvoll Freunde sollte an einem Tag ein Bike komplett umbauen. Nicht ohne ausreichend Getränke, Grillgut und dumme Sprüche selbstverständlich. Die große Befürchtung, dass sich Profis und Privatbastler die Köpfe ob des Zeitdruckes und der zu erwartenden Probleme beim Aufbau einschlagen würden, bestätigte sich in keinster Weise. Vielmehr stand am Ende der 24 Stunden ein komplett fahrbares Custombike auf der Hebebühne. Die Freude über das gemeinsam Erreichte wirkte lange nach. Noch eine Woche später vertraute mir einer der beteiligten Customizer an, »dass doch genau das am Ende die Quintessenz all unseres Tuns sein müsste. Es nicht alleine zu schaffen, sondern Hand in Hand.« Die komplette Geschichte dieses ungewöhnlichen Projekts lest ihr übrigens ab Seite 34 in dieser Ausgabe. Natürlich kann so etwas nicht an jedem Tag in jeder Werkstatt entstehen, aber nehmt es doch als Anregung fürs nächste Jungs-Wochenende. Zu einer Grillwurst passt zum Beispiel ein kleines »Wir bauen einen Auspuff«-Projekt doch bestens. Denn zusammen schraubt man weniger allein.
Viele gute Werkstattstunden mit den Buddys wünscht Katharina Klimpke
Inhalt der Ausgabe
CUSTOMBIKE 6/13 - Juni 2013
Heft 127
Bikes
Harley-Davidson Panhead: Rigid Chopper »Made in Switzerland«
Yamaha XS 650: Bratstyle kombiniert mit eigenen Ideen
Royal Enfield Bullet 500: Wenn der Rahmen Kreise dreht
Kawasaki zephyr 750/ 1100: Zwei Brüder – zwei Kawas
Harley-Davidson V-Rod: Preiswert zum persönlichen Power-Cruiser
Triumph Bonneville: Japans schönste Engländerin
Yamaha XVS 1100 Drag Star: Graf Dracula lässt grüßen
Honda CB 550 Four: Digger aus der heimischen Garage
Special Sportster
Harley-Davidson XL: Der Imagewandel von Harleys Kleiner
Custom Cross: Fahrtest des »Bolt On«-Bikes von Independent Choppers
IronHead 1000: Graue Maus mit Sport-Appeal
Seventies-Sportster-Chopper: The good ol’ days are back
XR 1200 Cafe Racer: Wenn Azubis Hand anlegen
Motortuning: Wie aus der 883 eine fleischige 1200er wird
Free Spirits XL 883: Feinstes Edelmetall aus Italien
Technik
Build da Fukker 2013: Die Finalisten sagen »Hallo«. Starschuß in die neue Runde
Kunststoff schweißen: Reparatur statt schnödem Austausch
Frau Reuter testet: Die Armbanduhr für den rüden Werkstatteinsatz
Szene
24 Stunden Build-Off: Der Umbau einer Harley FXR im Zeitraffer
CUSTOMBIKE Wettbewerb: Jetzt bewerben zu Deutschlands Größtem
Japan: Proppevolle Garagen finden sich auch jenseits von Tokio
Hamburg: Rückblick in die Chopper-Szene der Siebziger
Belgien: Rogues-Chopper-Show
Essen: Die Bikes der Techno Classica
Jonköping: Schwedens größte Indoorshow
Österreich: Pannonia Custom Award
Rubriken
Editorial: Schrauben mit Freunden
Motormoment: 24 Stunden
Neues und Trends: Infos kompakt
Leserbriefe: Euer Ding
Kleinanzeigen: Kaufen, kaufen, kaufen
Anzeigenindex: Kurz und fündig
Schaufenster: V-Max von Kodlin
Termine: Übersicht der Treffen
Motormensch: Rasi vom Storehouse |
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INHALT 5/2013 Editorial
Replikator 2
Vom Potenzial, die Welt zu verändern
Neulich sprach ich mit einem sympathischen Spinner, der war felsenfest davon überzeugt, dass wir schon bald unsere Ersatz- und Zubehörteile mit dem eigenen 3D-Drucker anfertigen werden. Zu Hause, am eigenen Schreibtisch. Das klang nach Bullshit, machte mich aber irgendwie neugierig. Meine Recherchen ergaben, dass solche 3D-Drucker bereits heute für 2199 Dollar ab Werk in Brooklyn für jedermann erhältlich sind. Noch kann dieser »Replicator 2«, der aussieht wie eine handelsübliche Mikrowelle, nur Kunststoff in dreidimensionale Gebilde formen. Noch werden vor allem Prototypen, Kunstgegenstände oder Dekoartikel angefertigt, Architekturmodelle etwa, Spielzeug-Schildkröten oder Beethoven-Büsten. Aber wie lange wird es dauern, bis diese oder ähnliche Geräte auch Aluminium bearbeiten können, bis in jedem Haushalt neben dem Tintenstrahler ein Replikator steht? Wie lange, bis jeder seinen verbogenen Löffel mal eben selbst neu ausdrucken kann? 
»3D-Drucker haben das Potenzial, die Art zu verändern, wie wir fast alles erstellen«, hatte kürzlich US-Präsident Barack Obama in seiner Rede zur Lage der Nation erklärt. Anderswo spricht man bereits vom Aufstieg einer neuen Heimindustrie, dem nahen Ende des Industriemodells.
Noch steckt diese Entwicklung in den Kinderschuhen. Doch es fällt nicht schwer, sich auszumalen, wie genial es wäre, den selbst gestalteten Entwurf eines Kupplungshebels im Copyladen auszudrucken. Und das fertige Teil bereits eine Stunde später zu montieren. Oder, noch besser, neue Fenderstruts mal eben in der »Mikrowelle« hinterm Bücherregal selbst anzufertigen.
Der Gedanke ist also gar nicht so verrückt, wie er sich anhört. Doch wer ihn einmal zu Ende denkt, der bemerkt schnell, dass es ohne professionelle Hersteller, Handwerksbetriebe und ein engagiertes Händlernetz auch in Zukunft nicht funktionieren wird. Polierte Oberflächen, saubere Schweißnähte, integrierte Elektrik oder Verchromung auf Knopfdruck kann keine noch so hochgerüstete Heimwerker-Maschine leisten. Eine integrierte, automatische Airbrush-Lackierkammer wäre dann vielleicht doch ein wenig zu viel verlangt.
Darum werden wir weiterhin zum Dealer unseres Vertrauens gehen, mit ihm über die neuesten Trends fabulieren, einen frisch Gebrühten trinken und ihm vielleicht zur Freude über die gute, alte, neue Zeit eine Plastik-Beethoven-Büste schenken.
Und die Tintenpatrone ist auch schon wieder leer
Dirk Mangartz
Inhalt der Ausgabe
CUSTOMBIKE 5/13 - Mai 2013
Heft 126
Bikes
Technik
- Kunststoff: Thermoplast, Duroplast, Elastomere – CUSTOMBIKE klärt auf
- Frau Reuter testet: Praktische Helfer auf dem Prüfstand
Szene
Rubriken
- Editorial: 3D gedruckt
- Motormoment: Boxengasse
- Neues und Trends: Infos kompakt
- ABO: Custombike frei Haus
- Leserbriefe: Euer Ding
- Kleinanzeigen: Kaufen, kaufen, kaufen
- Anzeigenindex: Kurz und fündig
- Schaufenster: Harley Fortyeight
- Termine: Treffenzeit
- Motormensch: Uli Bree
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INHALT 4/2013 Editorial
Von Kackstühlen und Meisterwerken
Wann ist ein Motorrad gut, wann wird Trash zu Kunst und ist das überhaupt wichtig?
»Umgebaute Motorräder sind Kunst«, so schlicht und einfach sagt es Shinya Kimura, für nicht wenige einer der besten Customizer der Welt und höchst anerkannter Metallkünstler. Würde allerdings Kimuras Kunst der groben Schweißnähte, der offen verlegten Leitungen und der sichtbaren »Fehler« an seinen Bikes das Resultat einer deutschen Hinterhof-Schrauberei sein, würde die Szenegemeinde vermutlich einen Eimer Dreck über dem Erbauer ausschütten ob des Mistes, den er da fabriziert hat. Gerne schwadronieren dann Leute, die selbst nicht mal einen Lenker wechseln können, über Sauberkeit, Linienführung und ein gutes oder schlechtes Custombike. Und selbst wenn kein optischer Fehlgriff an einem Bike zu finden ist, dann wird zumindest über mangelnde Fahrbarkeit lamentiert. Nehmen wir zum Beispiel ein paar Exemplare aus dieser CUSTOMBIKE-Ausgabe: Die Harley V-Rod von Aleksander Fetisov aus Russland zum Beispiel: Sieht aus wie ein riesiges, geschwürbehaftetes Insekt und ist quasi nicht fahrbar, ein Kackstuhl par excellence sozusagen. Und trotzdem eines der aufregendsten Motorräder seit langem, weil eine technische Meisterleistung. Und erst die Japaner von Fork mit ihrem verschrobenen Triumph-Umbau, auch Kackstuhl! Oder was ist mit Robbie Robinson aus England, der die wohl verrücktesten Vierzylinder der Welt baut? Monsterkackstühle! »Nein«, mahnt uns Shinya, »Kunst!« Nebenbei, alle drei genannten Customizer haben mit ihren Bikes Pokale auf großen Shows gewonnen.
Früher wurden Motorräder umgebaut, um sie für den Motorsport, den Krieg oder das illegale Straßenrennen fit zumachen. Daraus ist unsere Kultur entstanden. Heute bauen wir um, weil wir es können. Als Gegenentwurf zum Einheitsbrei der Industrie, um zu zeigen, was möglich ist, als Ausdruck unserer Individualität. Und die muss nun mal nicht zwangsläufig fahrbar sein, regelkonform oder gesellschaftsfähig. Ich würde mich über ein bisschen weniger Beamtentum in unserer Gemeinschaft freuen – und über etwas mehr Respekt denen gegenüber, die mit Hirnschmalz, Geld, Zeit und Leidenschaft Motorräder umbauen, auch wenn das Ergebnis nicht immer den eigenen Geschmack trifft. Deshalb hat Shinya am Ende recht. Denn über Kunst lässt sich kaum streiten, sie ist einfach. Gottseidank verfahren wir mit unserem Magazin seit Jahren genau nach dieser Maxime. Und so darf sich auch dieses Jahr jeder, der Lust auf was Selbstgebautes hat, zu unserem »Build da Fukker«-Contest bewerben. Das Regelwerk für diesen Volks-Build-Off ist überschaubar, die Lust aufs Schrauben steht im Vordergrund. Genauere Infos findet ihr auf Seite 11.
Und weil bei uns alles erlaubt ist, wenn es nur Spaß macht, widmen wir uns in einem fetten Artikel ab Seite 74 der trashigsten Seite der Biker-Historie: Den sogenannten Exploitation-Movies. Eigentlich die größten filmgewordenen Kackstühle, die es gibt, aber unter Kennern als Meisterwerke verehrt – tja, so kann’s gehen.
Ohne Scheuklappen lebt sich’s leichter,
meint Katharina Klimpke
Inhalt der Ausgabe
CUSTOMBIKE 4/13 - April 2013
Heft 125
Bikes
Special
- Biker Exploitation Movies
- Die krassen Motorrad-Filme der Sechziger und Siebziger
Technik
Szene
Rubriken
- Editorial: Kunst oder Kackstuhl?
- Motormoment: Frühling
- Neues und Trends: Infos kompakt
- ABO: Custombike frei Haus
- Leserbriefe: Euer Ding
- Kleinanzeigen: Kaufen, kaufen, kaufen
- Anzeigenindex: Kurz und fündig
- Schaufenster: XV 1600 im Doppelpack
- Termine: Messen und Märkte
- Motormensch: Arie van Schyndel
Text: Katharina Klimpke |
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