Kultur kommt von Kult. Und selten sahen wir mehr kultige Gefährte als auf der diesjährigen Kustom Kulture in Bottrop-Kirchhellen
Es ist eigentlich eine Sünde, einen Veranstaltungs-Artikel mit schlechten Phrasen übers Wetter zu beginnen. Wir machens trotzdem, denn das Wetter war die Kirsche auf dem Kustom Kulture-Kuchen. Letztes Jahr standen wir an selber Stelle zwei Tage in Regen und Kälte, tranken verzweifelt gegen unsere klammen Glieder an, Achtelmeile-Rennen gab es aufgrund der Witterung nicht. Aber spätestens am ersten Juni-Wochenende 2010 war der Siff vergessen, die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel und machte die Bottroper Kult-Veranstaltung zum ersten echten Highlight des Jahres. Dass gutes Wetter allein nie genug ist, um ein Wochenende zu rocken, ist aber auch klar. Und so hatten die Veranstalter um Headmaster Michael Perrech nochmal nen Zahn zugelegt. Neue Security, neue Regeln. Schon im Vorfeld wurden Einladungen an die verschickt, die ihre Autos innerhalb der großzügigen Showfläche parken durften, ein Baujahr vor 1965 war dafür Pflicht, Kustom oder HotRod musste die Karre sowieso sein. Klingt vielleicht streng, macht aber Sinn, der Platz ist nunmal begrenzt.
Für uns Moppedmenschen entscheidender war aber noch ein Novum. Erstmals richteten die Kollegen vom DicE Magazin und der Kustom-Club Draggers C.C. eine eigene Bikeshow aus. Auf der grünen Wiese des Flugplatzgeländes Schwarze Heide tummelte sich ein Old School-Ofen neben dem nächsten. Fette Sache!
Die coolsten Karren aus Bottrop und viele bunte Bilder seht ihr in CUSTOMBIKE 04/10 www.bottropkustomkulture.com