| Springer, Girder & Co. |
Verchromte Meilensteine – Die Historie der Chopper Gabeln
Mal ehrlich, habt ihr euch nicht schon mal gefragt, warum wir überhaupt lange Gabeln in unseren Choppern fahren? Was das für Typen waren, die sich solche Zubehörteile erdacht haben? Und was anfangs alles getan werden musste, um beispielsweise eine hochglänzende, vollverchromte Springer-Gabel in sein Bike bauen zu können? CUSTOMBIKE grub nach den Wurzeln.
„Wer war der erste, der eine längere Springergabel baute? Harley selbst! Und zwar schon 1941…“ klärt Randy Smith 1973 die Leser von „Custom Chopper“ auf. „…die XA Springer – auch Wüstengabel genannt – war 2½“ länger, als die Standard Springer-Gabel.“ Wir kennen Randy als Customizer der ersten Stunden, als fahrendes Chopper-Lexikon und folgen seinen Zeichen nicht zum ersten Mal.
Technik und Geschichte der Chopper-Gabeln
Als bei uns in den siebziger Jahren die ersten Chopper aufkreuzten, waren lange Gabeln nicht legal. Das waren sie auch in vielen US-Staaten nicht. Dort jedoch hatte sich das alles schon seit den dreißiger Jahren entwickelt. Gaaanz, ganz langsam! Dort brach die geballte Abartigkeit nicht schlagartig über ei ne Fahrzeug-Überwachungsorganisation, wie den TÜV hierzulande, ein. Dort hatte es Tradition, dass an Fahrzeugen rumgebastelt wurde. Sprich: man hatte sich an Umbauten gewöhnt. Ihnen sogar Namen gegeben! In den fünfziger Jahren waren aus den „Specials“, „Gow Jobs“ und „Bob Jobs“ die Bobber geworden. Sie galten als cool. Von langen Vordergabeln, wie wir sie heute kennen, war noch wenig zu sehen.
Wie die Chopper-Gabeln ihren Siegeszug antraten, wer sie herstellte und wie ihre Technik funktionierte erklärt unser History-Special mit massig altem Bildmaterial – in CUSTOMBIKE 03/10
Text: Horst Heiler Bilder: Heiler, Hersteller, Archiv
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