| The Walton |
Wenn zwei Österreicher eine Mischung aus englischem Kaffeeracer und amerikanischem Chopper kreieren, und als Basis auch noch eine Norton Commando verwenden, dann ergibt sich daraus die beste Basis für ein opulentes Ergebnis
Der Norton-Umbau entstand bei Blech und Drüber in Österreich, und begann als ganz normaler Kundenauftrag. Besitzer Walter war zwar sichtlich stolz auf sein Rolling Chassis mit 850er Commando-Motor, ahnte jedoch, dass es noch ein weiter Weg sein würde, bis aus dem Teilehaufen ein ansehnliches Motorrad entstanden ist.
Schnell machten die Jungs aus dem Burgenland Nägel mit Köpfen und überzeugten den Norton-Owner davon, ein atemberaubendes Unikat aus der verlotterten Basis zusammenzuschrauben. „Die Gelegenheit, sich an einer Norton ans Schaffen zu machen, kommt schließlich nicht alle Tage“, freut sich Martin von Blech und Drüber. So entwickelten die Handarbeiter die Idee, eine Mischung aus englischem Cafe Racer und amerikanischem Chopper zu kreieren.
„Fast alles ist reine Handarbeit und entstand ohne CNC-Maschinen“
Ganz nach alter englischer Tradition entschieden sie sich für Aluminium als bevorzugtes Material. Der Custom-Starrrahmen wurde verkürzt und im Heckbereich für einen schmaleren Reifen umgeschweißt. „Am Ende blieb so gut wie nichts vom eigentlichen Rahmen über, er erhielt eine komplett neue und auf das Konzept abgestimmte Form“, erklärt Martin die ersten Schritte. Die Halterungen für die Ritzelbremse sowie die Fußrastenanlage wurden am Fahrgestell befestigt, Seitenständer und Fußbrems-Mechanik wurden im Haus designed und gefertigt. Der unterhalb des Sitzes montierten Feder, die aus einem alten Trecking-Bike stammt, wurde mehr Spannung verliehen.
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Text: Dirk Mangartz Bilder: Carsten Heil
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