| Spassbeuter |
Des Wahnsinns fette Beute scheint Steve Carr, ein Buell-Kraftwerk in einen dürren Starrrahmen zu hängen. Er findet’s natürlich spaßig und hat deshalb seinen goldenen Chopper wortspielerisch „Oro Fundido” genannt
Buell ist tot – lang lebe Buell. Die Erbfolge in der US-Bikes zene läuft zwar anders als seinerzeit in der französischen Monarchie. Doch dass es weiter geht, ist so sicher, wie dieser Chopper oldschool ist. So wot? König Erik wird weiter am Gas drehen. Vor wie vielen Jahren ist denn Indian gestorben? Weit über ein halbes Jahrhundert ist das her, sieht man von diversen Wiederbelebungsversuchen ab. Der jüngste läuft grade in Kings Mountain/North Carolina und belegt umso mehr die scheinbar nie versiegende Strahlkraft dieser Marke. Wenn ein toter Name schon so lange weiter in den Herzen spukt, wie dann erst, wenn der Pate noch lebt. Buell ist aber halt keine so große Legende wie Indian, meint ihr? Papperlapapp.
„Buell hat es immerhin 5 Jahre länger gegeben als die Legendary Henderson“
Erik Buell hatte sich vor über 25 Jahren nichts weniger vorgenommen, als das erste echt amerikanische Sportmotorrad zu bauen. Und er hat’s gemacht. Damit hat es seine Motorräder immerhin fünf Jahre länger gegeben, als die Sagen umwobenen Henderson. Und schließlich nutzte Erik den V-Twin aus Milwaukee und hat ihn mit bis über 100 Mustangs zwischen die Rahmenrohre gepfercht. Nee, Loide – Krafträder mit Buell-Herz wird’s noch lange geben.
Mehr über die Buell im Hardtail-Fahrwerk gibt's in der aktuellen CUSTOMBIKE 2-10
Text: Stephan H. Schneider Bilder: Carsten Heil
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