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Transportfahrzeuge
Es gibt viele Arten, sein Bike mit auf
die Reise zu nehmen …
Huckepack

Motorräder haben den unbestreitbaren Vorteil, dass sie sich bei Bedarf in einem Auto verstauen lassen. Etwa wenn der Regen nervt, der Rücken drückt, die alte Karre ständig zickt oder schlicht die Faulheit über den willigen Geist siegt. Doch mit welcher Fahrzeuggattung macht der Biketransport am meisten Laune? CUSTOMBIKE hat eingeladen

„Die 800 Kilometer Anfahrt über die Autobahn erspare ich mir", winkt Matthias ab. Er erzählt, wie er meist zwei Mal im Jahr seine BSA in den Kleinbus verstaut und gemütlich vom Ruhrgebiet Richtung Alpen reist. Auch Gunnar schwört auf Huckepack-Reisen mit seinem Harley Chopper zu Treffen und Bikeshows. „Viele Stunden Starrahmen fahren geht ordentlich auf die Bandscheiben. Ich parke dann immer irgendwo 50 oder 100 Kilometer vor dem Ziel und fahre die letzten Meter auf eigener Achse." Viele Motorrdfahrer befördern ihre Motorräder im Auto oder auf dem Hänger zum Einsatzort. Wer in den Sommermonaten einmal auf der Brennerautobahn die verzurrten Bikes zählt, der merkt schnell, dass es sich nicht mehr um ein Minderheitenphänomen handelt. Besonders beliebt sind Autos, die das Jahr über als normaler Alltags- und Familientransporter dienen und bei Bedarf als geräumiger Motorradtransporter herhalten können. Eier legende Wollmilchsäue nennt der Volksmund solche Multifunktionsgeräte. CUSTOMBIKE hat vier verschiedene Konzepte verglichen und ermittelt, welches Fahrzeug für wen interessant ist.

Pickups

Toyota Pickup
Toyota Hilux2,5 D-4D
Die Sparte der Pickups vertritt der Toyota Hilux 2,5 D-4D mit Extended Cab. Die viersitzige Kabine macht den 5,25 Meter langen Hilux nicht zum vollwertigen Viersitzer. Die beiden Plätze im Fond dienen bestenfalls als Notsitze oder Ablagefläche für Gepäck und Kleinzeug, das nicht im Freien liegen soll. Denn die Ladefläche ist offen, das Motorrad und anderes Ladegut befinden sich vor Witterung und Langfingern ungeschützt im Freien. Bei einer Ladeflächenlänge von nur 1,80 Metern muss zum Motorradtransport die Heckklappe geöffnet bleiben, außerdem beträgt die Höhe der Ladekante stattliche 95 cm. Eine sehr lange Rampe und kräftige Helfer sind beim Be- und Entladen unentbehrlich. Hoch ist der Hilux vor allem deshalb, weil er über Allradantrieb verfügt und echte Geländetauglichkeit bietet. Trotz Nutzfahrzeug Charme, vor allem im Inneraum, besticht der Japaner mit obercooler Optik. Die sechste Generation des Hilux macht auch Langstreckenfahrten locker mit. Die beiden Motorisierungen (2,5 Liter Turbodiesel mit 102 PS oder 3.0 D-4D mit 171 PS) reißen zwar keine Bäume aus, geben sich aber vor allem im mittleren Drehzahlbereich druckig. Mit etwa 10 Liter liegt der Verbrauch ewas zu hoch, preiswerter ist die Anschaffung – der 4x4-Hilux ist ab 25.000,- erhältlich.
Transporter

Transporter
Mercedes Viano Fun 3,0 cdi
Nur mit einem handfesten Transporter von Ford,VW, Mercedes oder Opel lassen sich auch größere oder gar zwei Motorräder standesgemäß transportieren – auch mit kurzen Radstand und ohne Hochdach. Als Testfahrzeug haben wir den Ford Transit SportVan gewählt, der mit 18" Alufelgen, GT-Streifenlackierung, Klimaanlage und Multifunktionslenkrad den höchsten Pkw-Komfort aller Transit-Modelle vermittelt. Der Innenraum erreicht mit vielen lackierten Flächen und einfachem Hartplastik jedoch nicht ganz das Niveau eines durchschnittlichen Mittelklasseautos. In der Stadt stört die Breite des Transporters, und nicht jede Garage nimmt das zwei Meter hohe Gefährt auf. Der 2,2 Liter-Diesel mit 140 PS hingegen läuft vergleichsweise geschmeidig und hat vor allem im mittleren Drehzahlbereich reichlich Kraft. Klar, dass ein so stattlicher Kasten etwas mehr verbraucht als ein Hochdachkombi. Mit durchschnittlich 9 Litern Diesel/ 100 km kommt man jedoch zügig voran. Der Kaufpreis für den vollständig ausgetatteten und lässig aussehenden SportVan beginnt bei rund 28.500,- Euro. Vorteil eines vollwertigen Transporters ist also vor allem das üppige Platzangebot für zwei Insassen samt zweirädrigem Gepäck. Wer nicht mehr als zwei, mamimal drei Sitzplätze benötigt, erhält mit einem Kastenwagen ein praktisches Universaltalent …


Den ganzen Artikel lest Ihr in der CUSTOMBIKE 1/09

Text: Dirk Mangartz
Bilder: Dirk Mangartz

10.12.2008   Link zu diesem Artikel an einen Freund senden nach Oben Kommentar schreiben
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