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Inhalt 2/2018



CUSTOMBIKE 2-2018
INHALT

BIKES
Harley-Davidson Rocker
High-End vom Hobbyschrauber

BSA B33
Sprintracer selbstgebaut

Triumph Bonneville Bobber
Voll legal und fahrbar

Honda CB 450
Sauberer Cafe Racer

Harley Panhead
Starr, nicht störrig
    
Simson SR 2
Alter Hase und junger Typ
 
Yamaha XS 650
Racing-Attitude für die beliebte Basis

Harley CVO Springer
Das Privatbike des Customizers

Harley Softail
Alltagsbike eines Motorradverrückten

Mortagua 8
Fighter-Umbau zum Staunen


SZENE
Show me your Garage
Skate, Surf, Bikes – die Garage von Jan und Marc

Yokohama Custom Show
Erlebnisse eines Insiders


TECHNIK
Volles Rohr
Wie eine Auspuffanlage nach Maß entsteht

Frau Reuter testet
Kochen, schleifen und eine schöne Weste


HEIMAT
Editorial
Laut, roh und echt schade

Motormoment
Helping Hands

Anlasser
Oberkrasser Eigenbau

Recht und Info
Reifen – Die Qual der Wahl

Termine
Messen, Shows und Partys

ABO
Custombike frei Haus

Detailverliebt
Jesse Rookes KTM

Schaufenster
Neue Moped-Produkte

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Gesucht-gefunden

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Kurz und fündig

Motormensch
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Infos rund ums Heft

Editorial 2/2018

2017 Fand das größte deutsche Straßen-Motorradrennen, das Fischereihafenrennen in Bremerhaven, zum 60. Mal statt. Eine Traditionsveranstaltung für Motorrad- und Customfans gleichermaßen, von privater Hand mit viel Herzblut organisiert. Am Ende durchaus sowas wie eine deutsche TT, extrem beliebt bei Fahrern und Publikum. 2018 wird es an Pfingsten ruhiger sein im hohen Norden, das Fischereihafenrennen findet dann nämlich nicht statt, die Veranstalter haben es bereits abgesagt.

Wer nun denkt, übereifrige Behörden oder umweltbelastete Grüne hätten dem Event den Garaus gemacht, der irrt. Vielmehr gab es Querelen mit dem DMSB (Deutscher Motorsport Bund), der dem Veranstalter keine feste Streckenlizenz auf mehrere Jahre ausstellt, sondern daran festhält, die endgültige Streckenabnahme erst einen Tag vor dem Rennen fix zu machen – oder eben nicht. Für die Veranstaltung, die mittlerweile über 400.000 Euro Kosten im Vorfeld verursacht, ist damit keine Planungssicherheit gewährleistet. Und so hat Veranstalter Hinrich »Hinni« Hinck die Reißleine gezogen, durchaus verständlich.

Damit steht das Fischereihafenrennen nun an der Spitze der Veranstaltungen, die durch zu viel Einflussnahme von außen, Gängelei oder allzu eifrige Sicherheitsschützer einen Strick gedreht bekommen. Viele kleine unabhängige Motorradevents, -treffen und -partys hatte es in den letzten Jahren aus ähnlichen Gründen schon genauso getroffen. Dass aber ausgerechnet ein Sportverband den Sport killt, das ist doch ein Kopfschütteln wert und, nebenbei bemerkt, nicht das erste Mal, dass der DMSB Anlass zu Diskussionen liefert.

Da bleibt uns nur, zwei Dinge zu hoffen. Zum einen, dass die Verantwortlichen des Verbandes nicht schon nach Teterow, Glemseck oder Finowfurth schielen, denn da schlummert ja auch noch jede Menge Enthusiasmus und Lebensgefühl, das man mal genauer unter die Verbandslupe nehmen könnte. Zum anderen, dass die Veranstalter wirklich nur eine »Pause«, wie in der entsprechenden Pressemitteilung geschrieben, einlegen und 2019 wieder Rennen in Fishtown gefahren werden können, getreu dem Motto des Races: »Laut, roh, echt!«

Tradition bewahren wünscht sich,
Katharina Weber
im Namen des CUSTOMBIKE-Teams

 
Stand:23 February 2018 13:10:37/heft-abo/ausgabenarchiv/content-25747_40-25746_60.html